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Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren / Design__Language__Gender/Desire



Zum Workshop:
Anhand der Publikation “Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren” beschäftigen wir uns damit wie Geschlecht in Gestaltung und Sprache dargestellt wird. Welche Prinzipien oder Begriffe zur Beschreibung von Geschlecht kennen wir? Welche sind gängiger bzw. dominanter als andere? Wie bestimmen sie unseren Alltag? 

Mögliche Themenschwerpunkte:
Was ist eigentlich Geschlecht?
Was ist Sprache? 
Was ist Gestaltung?
Welche Formen diskriminierungsarmer und machtkritischer Sprache gibt es?
Welche Formen diskriminierungsarmer und machtkritischer Gestaltung gibt es?


About the workshop:
Using the publication "Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begegehren" we will look at how gender is represented in design and language. Which principles or terms do we know to describe gender? Which are more common or dominant than others? How do they determine our everyday life? 

Possible topics:
What is gender?
What is language? 
What is design?
What forms of low-discriminary and power-critical language are there?
What forms of low-discriminary and power-critical design are there?






Zur Publikation “Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren”:

Dieses Objekt ist Produkt eines studentisch organisierten Projekts, das aus einer Lehrveranstaltung resultierte: Von Sommersemester 2018 bis Sommersemester 2019 fand an der Kunsthochschule Kassel das Projektseminar „Gestaltung__Sprache__Geschlecht/Begehren“ unter der Leitung von Persson Perry Baumgartinger (Salzburg / Wien) statt. Das interdisziplinäre Seminar widmete sich der visuell-gestalterischen Weiterentwicklung des kritischen Lexikonprojektes „queeropedia“ von Persson Perry Baumgartinger. Das Seminar verband trans_inter*queere Kritiken an Geschlechter- und Sprachnormen mit einem Befragen visueller und gestalterischer Normen.

Diese Verbindung kritischer Fragen übersetzten wir in unsere visuell-künstlerisch-gestalterische Arbeit, um ein Objekt zu erzeugen, das all diese Fragen wieder aufwirft: Geschlechternormen, Sprachnormen, Gestaltungsnormen.

Das Hinterfragen von Din-Formaten und Schrifttypen spielen dabei genauso eine Rolle wie Farbgestaltung, Blickgewohnheiten und Wortwahl. In dem dreisemestrigen Prozess diskutierten wir Zweigeschlechternormen genauso wie Homophobie, Trans- und Interfeindlichkeit genauso wie Heteronormativität, Ableismus genauso wie ein zwanghaftes Funktionierenmüssen, Rassismus genauso wie eine weiße Vorherrschaft.

Text: Johanna Schaffer